Willkommen auf der Homepage des Paidaia e.V.

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Rückenwind.

Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Bochum unter der Nummer 4016 eingetragen und als gemeinnützig anerkannt.

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Bundespreis: Projekt-Funkensprung

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mach meinen kumpel nicht an2Paidaia macht Schule: Die Jugendlichen des Projektes Funkensprung haben in Kooperation mit dem Berufskolleg Opladen, dem Paidaia e.V. und der Produktionsfirma Heavy Media einen Film über „Menschenrechte“ gedreht. Die Jugendlichen gewannen dafür den Bundespreis „Die Gelbe Hand - Engagement der Jugend gegen Rassismus“. Der Preis wurde durch den Gastgeber der Preisverleihung, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, überreicht. In einer bundesweiten Initiative wurden vorab alle Schulformen aufgefordert, Filmbeiträge zum Thema „Engagement gegen Rassismus“ einzureichen. Das erste Mal in der Geschichte der Preisverleihung waren sich alle in der Bundesrepublik verteilten Jurymitglieder einig, dass der Paidaia-Film über Menschenrechte den ersten Platz erhält. Er wird zusammen mit einer Begleitbroschüre den Schulen bundesweit als Lehrmaterial dienen.

 


 

Mit anerkannter Leistung ins Bundeskanzleramt

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mit anerkannter leistung2Eine weitere Ehrung erfuhren die Jugendlichen des Projektes Funkensprung in Begleitung von Hassan und Ibrahim Ismail (Paidaia e.V.) durch die Einladung zu einem Empfang im Bundeskanzleramt anlässlich des 30-jährigen Engagements der gelben Hand gegen Rassismus. Die Einladung erfolgte durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz. Anwesende waren Vertreter der Gelben Hand, die Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), und die Integrationsbeauftragte.

 


 

Filmpremiere der Trilogie zum „NSU“

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Paidaia-Mitglieder bei der Filmpremiere der Trilogie zum NSU in Berlin, wo sich die Vertreter des NSU-Untersuchungsausschusses bei einer Podiumsdiskussion nach der Veranstaltung näher zum Stand der Untersuchung äußerten. Die Fakten waren erdrückend und schockierend zugleich. Neben den Schauspielern trafen die Paidaia-Mitglieder Seref Cavusman, Stamatios Xenikos, Hassan Ismail und Ibrahim Ismail den Regisseur Züli Aladağ, die Produzentin Gabriela Sperl und weitere Medienvertreter. Nach der Veranstaltung trafen sich die Paidaia-Mitglieder beim Essen mit Yavuz Narin, einem der beiden Anwälte, der die Familien der NSU-Opfer vertritt und Ulrich Hauser (Stern-Reporter).

 


 

Auerberger Bündnis für Integration

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Der Paidaia e.V. engagiert sich in der Auerberger Initiative für Integration mit verschiedensten Angeboten und Aktionen für geflüchtete Menschen. In der Planung und Durchführung der Aktionen und Projekte sind die Bewohner eines Flüchtlingsheims als „Gestalter“ aktiv. Die Phase der Begegnung ist durchlaufen und in eine Form der Beteiligung gemündet.

 


 

Film „Sprache“ mit jungen geflüchteten Menschen

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In Kooperation mit dem Paidaia e.V. und HeavyMedia haben Jugendliche mit Fluchterfahrung aus einer Interkulturellen Klasse des Berufskollegs Opladen einen kreativen Film zum Thema „Sprache“ entwickelt.

 


 

Medienpädagogik

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medienpaedagogik2Im digitalisierten Medienzeitalter bedarf es an medienpädagogischen Konzepten, die insbesondere einen Doppelauftrag verfolgen. Zum einen ist der Umgang bzw. die Herstellung von Medien ein kreativer und produktiver Prozess, innerhalb dessen sich Kinder und Jugendliche als Gestalter erleben können, zum anderen ist die thematische Auseinandersetzung mit den Inhalten, z.B. als Reporter oder als Redaktion im Sinne einer sachlichen Betrachtung und Aufarbeitung pädagogisch Wertvoll. Durch das „Filme machen“ begeben sich im wahrsten Sinne des Wortes die Kinder und Jugendlichen in Reibung mit der Welt (Bildungsprozess). Dabei entstehende Diskrepanzen zwischen der eigenen Lebenswelt und der neu entdeckten Welt bedürfen einer Verknüpfung bzw. einer Überwindung. Dieser sogenannte Bildungsprozess fördert den Menschen im Sinne seiner Menschwerdung.

Zusammenarbeit mit Heavy Media

In Zusammenarbeit mit Ilija Jelusic, der Gründer von Heavy Media, sind bereits Zahlreiche Filmclips unter medienpädagogischen Gesichtspunkten entstanden. So z.B. beim Film „Menschenrechte“ und dem Film „Sprache“. Der Paidaia e.V. bedankt sich bei Ilija Jelusic für die Unterstützung und freut sich über eine weitere Zusammenarbeit!

 


 

Syrische geflüchtete Profisportler engagieren sich für geflüchtete Kinder

Die Brüder und syrischen Profibasketballer Tarek und Ahmad Ali Moussa haben einen langen Weg von Krieg, Flucht und harten Schicksalen innerhalb der eigenen Familie erlitten. In Deutschland angekommen, stecken sie mitten in den behördlichen Verfahren. Auch wenn es noch viele Hürden gibt, so sind sie dankbar für das soziale Engagement der Bürgerinnen und Bürger, das sie selbst erleben durften. Neben der Profi-Basketballkarriere von Ahmad Ali Moussa in Syrien spielte Tarek Ali Moussa über zehn Jahre für die Syrische Basketball Nationalmannschaft. In dieser Funktion setzte er sich für die Belange der Kinder und Jugendlichen im Land ein. Dieses soziale und wichtige Engagement möchten die beiden Sportler in Deutschland im Rahmen der „Paidaia Flüchtlingsarbeit“ fortführen. In dieser Funktion besuchten die zwei Sportler mit Ibrahim Ismail (Vorsitzender Paidaia e.V.) verschiedene Notunterkünfte in Deutschland und setzten sich in mehreren Aktionen und Projekten für die geflüchteten Kinder ein. Die drei waren über die Zustände am LaGeSo in Berlin erschüttert. Dort halfen sie der Filmproduzentin Gabriela Sperl bei ihrer Dokumentationsreihe „Weihnachten am LaGeSo“. Erfreulicher war dagegen der Besuch im Flüchtlingscamp an der Schnackenburgallee in Hamburg. Dieses Camp gehört zu den größten Erstaufnahmelagern der Stadt. Etwa 3000 Menschen sind hier untergebracht. In dieser Unterkunft haben Geflüchtete mit Unterstützung von Ulrich Hauser (Stern-Reporter) eine Tee-Lounge und einen Leseraum in DOMO-Zelten eingerichtet. Des Weiteren möchte der Fußballclub Sankt Pauli nach dem Besuch von Ahmad und Tarek einen Basketballbereich für seine Jugend gründen. Das Angebot soll für geflüchtete Jugendliche offen sein. Dies freut uns!

 


 

Auerberger Bündnis für Integration (Bonn)

Paidaia unterstützt als Mitglied die Initiative „Auerberger Bündnis für Integration“ (ABI). Die Initiative unterbreitet den nach Deutschland geflüchteten und in Bonn-Auerberg untergekommenen Flüchtlingen verschiedene Angebote und führt Aktionen durch. Hierdurch bekommen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich in der Initiative sozial zu engagieren und in Kontakt mit unseren neuen Mitbürgern zu treten. ABI wurde von der Lukaskirchengemeinde und der St. Thomas-Morus-Gemeinde als offene ehrenamtliche Initiative angestoßen. Paidaia unterstützt mit u.a. arabisch sprechenden Mitgliedern und Mediatoren die Kontaktaufnahme zwischen deutschen Bürgern und unseren neuen Mitbürgern. Hierdurch konnte sich ein regelmäßiges, gut besuchtes Kontaktcafé etablieren. Des Weiteren ist geplant, dass Paidaia im Rahmen der Initiative Konzeptionen zur Förderung und Beteiligung der geflüchteten Menschen entwickelt und sich für deren Realisierung einsetzt.


 

Kinderinsel IMMERLAND 

Jedes Kind will Kind sein und kein Flüchtling

Der Paidaia e.V. will sich mit der Initiative „Kinderinsel IMMERLAND“ für Kinder und deren Familien an Flüchtlingsunterkünften einsetzen. Im Rahmen dieser Initiative kooperiert der Paidaia e.V. mit dem Lehr- und Forschungsbereich Sportpädagogik und Sportdidaktik an der Ruhr-Universität Bochum, dem Kinderzentrum München und der Technischen Universität München. Durch die Kinderinsel IMMERLAND soll für die Betroffenen ein dringend gebrauchtes pädagogisches, sowie psychosoziales Betreuungsangebot angeboten werden. 

Derzeit finden mit der Stadt Köln Sondierungsgespräche über die Etablierung einer Kinderinsel an einer Sammelunterkunft im Regierungsbezirk Köln statt. 

Weitere Infos zur Initiative „Kinderinsel IMMERLAND“ finden Sie auf unserer Homepage: 

www.kinderinsel-immerland.de


 

Engagement für geflüchtete Menschen

Die Mitglieder des Paidaia e.V. engagieren sich mit verschiedensten Förderangeboten und Aktionen für geflüchtete Menschen in mehreren Städten: Köln, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wuppertal, Solingen, Siegen, Leverkusen, Bochum und Bonn. Dabei stehen insbesondere Kinder, Jugendliche und ihre Familien im Fokus.


 

Paidaia als Träger der freien Jugendhilfe

Der Paidaia e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und gemeinnützig. Durch den Einsatz des Paidaia e.V. in der ambulanten Jugendhilfe konnten zahlreiche schutzbedürftige Kinder und Jugendliche in Krisenlagen persönlich stabilisiert werden.


 

Jugendberufshilfe (Übergang Schule-Beruf) 

Der Paidaia e.V. hat auf Grundlage praktischer Erfahrungen die Handlungsleitlinien zum „Impuls-Coaching“ entwickelt. Insbesondere antriebslose Jugendliche und junge Menschen mit besonderen Problemlagen erfahren hierdurch einen Bildungsprozess, der ihre intrinsische Motivation steigert und sie in ihrer Persönlichkeit festigt. Aufbauend auf dieser gefestigten Persönlichkeitsstruktur ist anschließend eine nachhaltige berufliche Qualifizierung möglich. Die Leitlinien des „Impuls-Coachings“ eignen sich ebenfalls für die Erzielung der Ausbildungsreife und die Integration von geflüchteten jungen Menschen in unsere Gesellschaft.


 

Mobiles Paidaia-Jugendteam 

Unsere Jugendteamer, die ehemals selbst durch Paidaia gefördert wurden, sind in verschiedenen Kleinprojekten, Workshops, Vorträgen und Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Wuppertal und in anderen Städten aktiv. Mehrfach haben sie ihre Kompetenzen unter Beweis gestellt.


 

Motiviert Qualifiziert – Ein Plädoyer für wertschätzende Qualifizierung

30.04.2015

 

Die hessische Fachtagung „Wertschätzung und Motivation junger Menschen in der Qualifizierung für Ausbildung und Arbeit.“ gab den Impuls und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sicherte seine weiter Unterstützung zu: auf dieser Basis entwickelte der Paidaia e.V. (Ibrahim Ismail, Hassan Ismail und Seref Cavusman) ein pädagogisches Format innerhalb dessen sich die jungen TeilnehmerInnen von den BauHaus Werkstätten Wiesbaden in einen Dialog mit dem Ministerium begaben, sich persönlich weiterentwickelten und bildungspolitisch engagierten. Der Prozess, beginnend mit der Fachtagung und abschließend mit dem Besuch der jungen TeilnehmerInnen bei Staatssekretär Dr. Dippel wurde von Ilija Jelusic (HeavyMedia) filmisch begleitet. Das ungewöhnliche Projekt können Sie im Film nachvollziehen.


 

Sinthujah Mahendrarajah - Wir sind Stolz auf dich!

18.03.2015

Trotz zahlreicher Wiederstände hat Sinthujah Mahendrarajah ihren Bachelor of Arts an der Universität Bonn erlangt. Wir sind stolz auf sie!


 

Justizvollzugsbeamter im Jugendvollzug - Stolz wie Oskar!

27.02.2015

Wir sind stolz auf Roman Jakob. Er zählt zur ersten Generation der Jugendlichen, die im „Neue Wege“-Projekt 2007 in Wuppertal-Vohwinkel mitmachten. Heute ist er als Jugendteamer ein aktives Mitglied im Verein Paidaia. Über diese Zeit engagierte sich Roman vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Seine Aufgabenfelder und seine Verantwortung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wuchsen stetig an. Er hatte bereits im Alter von 21 Jahren als vollwertiges Mitglied des Teams im Sinn-Projekt mit Intensivtätern gearbeitet. Wir freuen uns darüber, dass Roman Jakob beim Bewerbungsverfahren überzeugen konnte und ab sofort als jüngster Mitarbeiter im Jugendstrafvollzug in Wuppertal-Ronsdorf hauptberuflich tätig ist.


 

Kinopremiere „300 Worte Deutsch“

25.01.2015

Bei der Kinopremiere zu „300 Worte Deutsch“ lobte die Filmproduzentin Dr. Gabriela Sperl das Engagement von Ibrahim Ismail (Geschäftsführer Paidaia e.V.) und bezeichnete ihn gegenüber dem Publikum als Brückenbauer: „Da wo andere nicht zu überquerende Flüsse sehen, schafft er Brücken.“

Mehrere Paidaia-Mitglieder u.a. Sinthujah Mahendrarajah, Hassan Ismail, Seref Cavusman, Serkan Yilmaz und Ibrahim Ismail waren bei der Premiere anwesend und trafen die Schauspieler.

 


 

Mit professioneller Hand – Schule

12.01.2015

Hassan Ismail leitet seit dem 07.01.2015 das vor drei Jahren ins Leben gerufeneProjekt Funkensprung am Berufskolleg in Leverkusen Opladen. Im Projekt wurden Schülerinnen und Schüler, die als schulmüde galten, intrinsisch motiviert und mittels Bildung in ihrer Persönlichkeit gestärkt. Das Projekt hat erfolgreich das Bildungs- und Qualifizierungsstreben der Schülerinnen und Schüler gefördert und im Zuge dessen haben sie selbst zahlreiche gesellschaftlich bedeutende Projekte realisiert.

So haben die Schüler z.B. eine Fotoausstellung zum Thema „Hippies“ veranstaltet, für die sie sich selbst aufwendig ablichteten. Sie bauten einen Fitnessraum an ihrem Berufskolleg und richteten diesen ein. Sie entwickelten einen Film über das Thema „Vorurteile“, für den in Deutschland, in Österreich, in Belgien, in Luxemburg und in der Schweiz gedreht wurde. Und sie veranstalteten ein einmonatiges Sportevent, das in den Pausen an ihrer Schule stattfand und von den Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs rege angenommen wurde.

Das Bemerkenswerte des Projektes Funkensprung ist seine Konzeption: die Schülerinnen und Schüler machen im wahrsten Sinne des Wortes Schule. Die Lehrer fungieren lediglich als Impulsgeber und Bezugspersonen. Die Klasse verfügt über folgende Ämter, die von den Schülern selbst besetzt werden: eine Lehrerin und ein Lehrer, zwei Richter, zwei Pflichtverteidiger, die Klassenanwaltschaft, zwei Notenschreiber, zwei Personen, die eine Task Force (Problemlösungsgruppe) bilden, sowie weitere Abteilungen die nach Bedarf für spezifische Aufgaben gebildet werden und aus mindestens zwei Personen bestehen, wie z.B. eine Designabteilung, eine Sportgeräteabteilung, eine Budgetabteilung.


 

Arbeitsmarkt: Eine Fachtagung mit neuem Format: „Wertschätzung und Motivation junger Menschen in der Qualifizierung für Ausbildung und Arbeit.“

15.10.2014

Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration konzipierte Ibrahim Ismail (Paidaia e.V.) die Fachtagung „Wertschätzung und Motivation junger Menschen in der Qualifizierung für Ausbildung und Arbeit.“ und war für die Durchführung verantwortlich. Als Referenten vom Paidaia e.V. (s. Flyer) waren Prof. Dr. Schmidt-Millard, Hassan Ismail, Seref Cavusman, Timo Sternemann, Philippos Zdoupas und Ibrahim Ismail im Einsatz. Des Weiteren bereicherten junge Erwachsene vom Träger BauHaus Werkstätten Wiesbaden die Veranstaltung mit Beiträgen zur Posiumsdiskussion und in den Dialogräumen. Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung war sehr positiv.

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