Willkommen auf der Homepage des Paidaia e.V.

Hier finden Sie Informationen zu unserem Verein und dem Projekt

Rückenwind.

Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Bochum unter der Nummer 4016 eingetragen und als gemeinnützig anerkannt.

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Syrische geflüchtete Profisportler engagieren sich

für geflüchtete Kinder

Die Brüder und syrischen Profibasketballer Tarek und Ahmad Ali Moussa haben einen langen Weg von Krieg, Flucht und harten Schicksalen innerhalb der eigenen Familie erlitten. In Deutschland angekommen, stecken sie mitten in den behördlichen Verfahren. Auch wenn es noch viele Hürden gibt, so sind sie dankbar für das soziale Engagement der Bürgerinnen und Bürger, das sie selbst erleben durften. Neben der Profi-Basketballkarriere von Ahmad Ali Moussa in Syrien spielte Tarek Ali Moussa über zehn Jahre für die Syrische Basketball Nationalmannschaft. In dieser Funktion setzte er sich für die Belange der Kinder und Jugendlichen im Land ein. Dieses soziale und wichtige Engagement möchten die beiden Sportler in Deutschland im Rahmen der „Paidaia Flüchtlingsarbeit“ fortführen. In dieser Funktion besuchten die zwei Sportler mit Ibrahim Ismail (Vorsitzender Paidaia e.V.) verschiedene Notunterkünfte in Deutschland und setzten sich in mehreren Aktionen und Projekten für die geflüchteten Kinder ein. Die drei waren über die Zustände am LaGeSo in Berlin erschüttert. Dort halfen sie der Filmproduzentin Gabriela Sperl bei ihrer Dokumentationsreihe „Weihnachten am LaGeSo“. Erfreulicher war dagegen der Besuch im Flüchtlingscamp an der Schnackenburgallee in Hamburg. Dieses Camp gehört zu den größten Erstaufnahmelagern der Stadt. Etwa 3000 Menschen sind hier untergebracht. In dieser Unterkunft haben Geflüchtete mit Unterstützung von Ulrich Hauser (Stern-Reporter) eine Tee-Lounge und einen Leseraum in DOMO-Zelten eingerichtet. Des Weiteren möchte der Fußballclub Sankt Pauli nach dem Besuch von Ahmad und Tarek einen Basketballbereich für seine Jugend gründen. Das Angebot soll für geflüchtete Jugendliche offen sein. Dies freut uns!


 

Auerberger Bündnis für Integration (Bonn)

Paidaia unterstützt als Mitglied die Initiative „Auerberger Bündnis für Integration“ (ABI). Die Initiative unterbreitet den nach Deutschland geflüchteten und in Bonn-Auerberg untergekommenen Flüchtlingen verschiedene Angebote und führt Aktionen durch. Hierdurch bekommen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich in der Initiative sozial zu engagieren und in Kontakt mit unseren neuen Mitbürgern zu treten. ABI wurde von der Lukaskirchengemeinde und der St. Thomas-Morus-Gemeinde als offene ehrenamtliche Initiative angestoßen. Paidaia unterstützt mit u.a. arabisch sprechenden Mitgliedern und Mediatoren die Kontaktaufnahme zwischen deutschen Bürgern und unseren neuen Mitbürgern. Hierdurch konnte sich ein regelmäßiges, gut besuchtes Kontaktcafé etablieren. Des Weiteren ist geplant, dass Paidaia im Rahmen der Initiative Konzeptionen zur Förderung und Beteiligung der geflüchteten Menschen entwickelt und sich für deren Realisierung einsetzt.


 

Kinderinsel IMMERLAND 

Jedes Kind will Kind sein und kein Flüchtling

Der Paidaia e.V. will sich mit der Initiative „Kinderinsel IMMERLAND“ für Kinder und deren Familien an Flüchtlingsunterkünften einsetzen. Im Rahmen dieser Initiative kooperiert der Paidaia e.V. mit dem Lehr- und Forschungsbereich Sportpädagogik und Sportdidaktik an der Ruhr-Universität Bochum, dem Kinderzentrum München und der Technischen Universität München. Durch die Kinderinsel IMMERLAND soll für die Betroffenen ein dringend gebrauchtes pädagogisches, sowie psychosoziales Betreuungsangebot angeboten werden. 

Derzeit finden mit der Stadt Köln Sondierungsgespräche über die Etablierung einer Kinderinsel an einer Sammelunterkunft im Regierungsbezirk Köln statt. 

Weitere Infos zur Initiative „Kinderinsel IMMERLAND“ finden Sie auf unserer Homepage: 

www.kinderinsel-immerland.de


 

Engagement für geflüchtete Menschen

Die Mitglieder des Paidaia e.V. engagieren sich mit verschiedensten Förderangeboten und Aktionen für geflüchtete Menschen in mehreren Städten: Köln, München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wuppertal, Solingen, Siegen, Leverkusen, Bochum und Bonn. Dabei stehen insbesondere Kinder, Jugendliche und ihre Familien im Fokus.


 

Paidaia als Träger der freien Jugendhilfe

Der Paidaia e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und gemeinnützig. Durch den Einsatz des Paidaia e.V. in der ambulanten Jugendhilfe konnten zahlreiche schutzbedürftige Kinder und Jugendliche in Krisenlagen persönlich stabilisiert werden.


 

Jugendberufshilfe (Übergang Schule-Beruf) 

Der Paidaia e.V. hat auf Grundlage praktischer Erfahrungen die Handlungsleitlinien zum „Impuls-Coaching“ entwickelt. Insbesondere antriebslose Jugendliche und junge Menschen mit besonderen Problemlagen erfahren hierdurch einen Bildungsprozess, der ihre intrinsische Motivation steigert und sie in ihrer Persönlichkeit festigt. Aufbauend auf dieser gefestigten Persönlichkeitsstruktur ist anschließend eine nachhaltige berufliche Qualifizierung möglich. Die Leitlinien des „Impuls-Coachings“ eignen sich ebenfalls für die Erzielung der Ausbildungsreife und die Integration von geflüchteten jungen Menschen in unsere Gesellschaft.


 

Mobiles Paidaia-Jugendteam 

Unsere Jugendteamer, die ehemals selbst durch Paidaia gefördert wurden, sind in verschiedenen Kleinprojekten, Workshops, Vorträgen und Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Wuppertal und in anderen Städten aktiv. Mehrfach haben sie ihre Kompetenzen unter Beweis gestellt.


 

Motiviert Qualifiziert – Ein Plädoyer für

wertschätzende Qualifizierung

30.04.2015

Die hessische Fachtagung „Wertschätzung und Motivation junger Menschen in der Qualifizierung für Ausbildung und Arbeit.“ gab den Impuls und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sicherte seine weiter Unterstützung zu: auf dieser Basis entwickelte der Paidaia e.V. (Ibrahim Ismail, Hassan Ismail und Seref Cavusman) ein pädagogisches Format innerhalb dessen sich die jungen TeilnehmerInnen von den BauHaus Werkstätten Wiesbaden in einen Dialog mit dem Ministerium begaben, sich persönlich weiterentwickelten und bildungspolitisch engagierten. Der Prozess, beginnend mit der Fachtagung und abschließend mit dem Besuch der jungen TeilnehmerInnen bei Staatssekretär Dr. Dippel wurde von Ilija Jelusic (HeavyMedia) filmisch begleitet. Das ungewöhnliche Projekt können Sie im Film nachvollziehen.


 

Sinthujah Mahendrarajah - Wir sind Stolz auf dich!

18.03.2015

Trotz zahlreicher Wiederstände hat Sinthujah Mahendrarajah ihren Bachelor of Arts an der Universität Bonn erlangt. Wir sind stolz auf sie!


 

Justizvollzugsbeamter im Jugendvollzug - Stolz wie

Oskar!

27.02.2015

Wir sind stolz auf Roman Jakob. Er zählt zur ersten Generation der Jugendlichen, die im „Neue Wege“-Projekt 2007 in Wuppertal-Vohwinkel mitmachten. Heute ist er als Jugendteamer ein aktives Mitglied im Verein Paidaia. Über diese Zeit engagierte sich Roman vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Seine Aufgabenfelder und seine Verantwortung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wuchsen stetig an. Er hatte bereits im Alter von 21 Jahren als vollwertiges Mitglied des Teams im Sinn-Projekt mit Intensivtätern gearbeitet. Wir freuen uns darüber, dass Roman Jakob beim Bewerbungsverfahren überzeugen konnte und ab sofort als jüngster Mitarbeiter im Jugendstrafvollzug in Wuppertal-Ronsdorf hauptberuflich tätig ist.


 

Kinopremiere „300 Worte Deutsch“

25.01.2015

Bei der Kinopremiere zu „300 Worte Deutsch“ lobte die Filmproduzentin Dr. Gabriela Sperl das Engagement von Ibrahim Ismail (Geschäftsführer Paidaia e.V.) und bezeichnete ihn gegenüber dem Publikum als Brückenbauer: „Da wo andere nicht zu überquerende Flüsse sehen, schafft er Brücken.“

Mehrere Paidaia-Mitglieder u.a. Sinthujah Mahendrarajah, Hassan Ismail, Seref Cavusman, Serkan Yilmaz und Ibrahim Ismail waren bei der Premiere anwesend und trafen die Schauspieler.

 


 

Mit professioneller Hand – Schule

12.01.2015

Hassan Ismail leitet seit dem 07.01.2015 das vor drei Jahren ins Leben gerufeneProjekt Funkensprung am Berufskolleg in Leverkusen Opladen. Im Projekt wurden Schülerinnen und Schüler, die als schulmüde galten, intrinsisch motiviert und mittels Bildung in ihrer Persönlichkeit gestärkt. Das Projekt hat erfolgreich das Bildungs- und Qualifizierungsstreben der Schülerinnen und Schüler gefördert und im Zuge dessen haben sie selbst zahlreiche gesellschaftlich bedeutende Projekte realisiert.

So haben die Schüler z.B. eine Fotoausstellung zum Thema „Hippies“ veranstaltet, für die sie sich selbst aufwendig ablichteten. Sie bauten einen Fitnessraum an ihrem Berufskolleg und richteten diesen ein. Sie entwickelten einen Film über das Thema „Vorurteile“, für den in Deutschland, in Österreich, in Belgien, in Luxemburg und in der Schweiz gedreht wurde. Und sie veranstalteten ein einmonatiges Sportevent, das in den Pausen an ihrer Schule stattfand und von den Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs rege angenommen wurde.

Das Bemerkenswerte des Projektes Funkensprung ist seine Konzeption: die Schülerinnen und Schüler machen im wahrsten Sinne des Wortes Schule. Die Lehrer fungieren lediglich als Impulsgeber und Bezugspersonen. Die Klasse verfügt über folgende Ämter, die von den Schülern selbst besetzt werden: eine Lehrerin und ein Lehrer, zwei Richter, zwei Pflichtverteidiger, die Klassenanwaltschaft, zwei Notenschreiber, zwei Personen, die eine Task Force (Problemlösungsgruppe) bilden, sowie weitere Abteilungen die nach Bedarf für spezifische Aufgaben gebildet werden und aus mindestens zwei Personen bestehen, wie z.B. eine Designabteilung, eine Sportgeräteabteilung, eine Budgetabteilung.


 

Arbeitsmarkt: Eine Fachtagung mit neuem

Format: „Wertschätzung und Motivation junger

Menschen in der Qualifizierung für Ausbildung

und Arbeit.“

15.10.2014

Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration konzipierte Ibrahim Ismail (Paidaia e.V.) die Fachtagung „Wertschätzung und Motivation junger Menschen in der Qualifizierung für Ausbildung und Arbeit.“ und war für die Durchführung verantwortlich. Als Referenten vom Paidaia e.V. (s. Flyer) waren Prof. Dr. Schmidt-Millard, Hassan Ismail, Seref Cavusman, Timo Sternemann, Philippos Zdoupas und Ibrahim Ismail im Einsatz. Des Weiteren bereicherten junge Erwachsene vom Träger BauHaus Werkstätten Wiesbaden die Veranstaltung mit Beiträgen zur Posiumsdiskussion und in den Dialogräumen. Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung war sehr positiv.

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Vereinsferienfahrt in die Eifel

07.08.2014

Eifel

In der letzten Woche der Sommerferien war der Paidaia e.V. mit Mitgliedern und Mitstreitern des Vereins Paidaia e.V. zu einer Ferienfahrt in Bad Bertrich in der Eifel. Mit jungen Vätern, Müttern, Singles und den kleinen Rackern ging es bunt zu. Wanderungen, Sport, Kultur und wenig Schlaf standen auf der Tagesordnung. Am Ende waren sich alle einig, diese Veranstaltung wird jährlich wiederholt!


 

Fathis Weg

06.2014

Bei Fathi lief im Leben sehr vieles in die falsche Richtung. Bei der Polizei einschlägig bekannt, kommt er plötzlich in eine Schulklasse am Berufskolleg Opladen, die mit dem Paidaia e.V. im Rahmen des „Funkensprung Projektes“ kooperiert. Mit dieser Klasse geht Fathi für sich neue Wege.

Der Trailer ist überwiegend aus dem Bildmaterial und in der Redaktion der Jugendlichen der Klasse entstanden.


 

Interview über das Intensivtäterprojekt „Sinn“

03.02.2014

Der damalige Stellvertretende Leiter des Jugendamtes Kreis Coesfeld, Raoul Termath, äußert sich zur Arbeit des Paidaia e.V. im Rahmen des erfolgreichen Intensivtäterprojektes „Sinn“ im Kreis Coesfeld.


 

Paidaia bei der LAG-Arbeit in Hessen e.V.

06.12.2013

Dicke Bretter

Im Rahmen des Workshops „Bildungs- und berufliche Förderung von jungen Menschen im Übergangssystem" in Frankfurt am Main, hat der Paidaia e.V. Inhalte zu Grundlagen von Haltungen, Leitlinien und Konzeptionen zur Förderung von jungen Menschen mit erhöhtem Förderbedarf vermittelt.


 

Arbeitstagung für Leitungen der Jugendämter

25.09.2013

Jalta

Im Rahmen der westfälisch-lippischen Arbeitstagung für Leitungen der Jugendämter hat der Paidaia e.V. sich mit dem Vortragsbeitrag „Förderung durch Forderung – Neue Wege in der Arbeit mit verhaltensauffälligen Jugendlichen“ beteiligt.


 

Jugendliches Engagement

05.08.2013

Graftschaft

Im Rahmen des Forums „Jugendarbeit und –hilfe – Jugend in der Grafschaft 2020“ in Nordhorn hat sich der Paidaia e.V. mit dem Themenbeitrag „Bindung und Bildungsanspruch als Schlüssel erfolgreicher Jugendarbeit“ mitbeteiligt.